Oskar Fischinger

Biografie

Oskar Fischinger wurde 1900 in der Stadt Gelnhausen, Deutschland, geboren. Seine künstlerische Laufbahn begann er 1924 in Frankfurt, wo er sich mit abstrakten Filmen einen Namen machte. Fischinger zählt zu den Pionieren, die in einer Zeit arbeiteten, als Computeranimationen noch nicht existierten, und schuf graphische und musikalische Videoinhalte.

Mit dem Aufstieg des nationalsozialistischen Regimes im Jahr 1933 wurden seine abstrakten Animationsarbeiten als „entartete Kunst“ betrachtet, was ihn 1936 zur Emigration in die USA zwang. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er weiterhin in Hollywood. Oskar Fischinger produzierte abstrakte visuelle Filme, die perfekt mit Musik synchronisiert waren.

Sein bekanntestes Werk ist die 1947 vollendete Arbeit „Motion Painting Number 1“. In diesem Werk kombinierte er die Bilder von Ölfarben auf Acrylglas mit J. S.

Bachs Drittem Brandenburgischen Konzert. Trotz seines Ruhms durch die Filme malte er im Laufe seines Lebens 800 Bilder, die in Museen weltweit ausgestellt wurden. Im Jahr 1949 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Filmfestival in Brüssel.

Oskar Fischinger verstarb am 31. Januar 1967 im Alter von 67 Jahren in Los Angeles.