Otto Hahn

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Biografie

Otto Hahn wurde am 8. März 1879 in Frankfurt, Deutschland, geboren und verstarb am 28. Juli 1968 im Alter von 89 Jahren in Göttingen.

Er gilt als Pionier der Radioaktivitätsforschung und erhielt 1944 den Nobelpreis für Chemie. Nach seinem Abschluss im Jahr 1901 an der Universität Marburg, wo er Chemie studierte, vervollständigte er seine chemische Ausbildung in München und erlangte den Doktortitel. Nach einem Jahr Militärdienst arbeitete er als Assistent an der Universität Marburg.

Im Jahr 1907 begann er eine langjährige Forschungskooperation mit Lise Meitner, mit der er gemeinsam das Element Protaktinium (Pa) entdeckte. 1910 wurde er zum Professor am Kaiser-Wilhelm-Institut ernannt und leitete dort die Abteilung für Radio-Chemie. Während des Ersten Weltkriegs war er an der Entwicklung chemischer Waffen beteiligt.

Nach dem Krieg konzentrierte er sich auf die Chemie radioaktiver Elemente und gelang es, das erste Beispiel für nukleare Isomere zu isolieren. 1939 entdeckte er die grundlegenden mathematischen Prinzipien der nuklearen Fission, beteiligte sich jedoch nicht an der Produktion von Atomwaffen. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er gemeinsam mit Fritz Strassmann im Bereich der Kernphysik.

1945 wurde er von den Engländern verhaftet und kehrte 1946 nach Deutschland zurück, um die Leitung des Kaiser-Wilhelm-Instituts zu übernehmen. Nach dem Krieg führte er eine Kampagne gegen den Einsatz von Atomwaffen und initiierte 1955 die Mainau-Resolution. 1966 wurde er mit dem Enrico-Fermi-Preis ausgezeichnet.

Im Jahr 1913 heiratete er Edith Junghans, und das Paar bekam einen Sohn namens Hanno Hahn.