Biografie
Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan wurde am 10.
November 1947 im Bezirk Nazilli in der Provinz Aydın geboren und ist ein anerkannter Experte, Akademiker, Autor und Forscher im Bereich der Geophysik und Erdbebenforschung in der Türkei. Er stammt aus einer Familie mit Wurzeln in Thessaloniki und ist ein Urururenkel von Kavalalı Mehmet Ali Paşa. Seine schulische Laufbahn begann in Nazilli, wo er die Grundschule, die Mittelschule und die Oberschule abschloss, bevor er 1970 seinen Abschluss im Fach Geophysik-Geologie an der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Istanbul machte.
Seine Hochschulausbildung setzte er an der Stanford Universität in den USA fort und erhielt seinen Doktortitel an der Colorado School of Mines. Im Jahr 1980 absolvierte er eine postdoktorale Ausbildung am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Seine berufliche Laufbahn begann Ercan im Jahr 1975 als Dozent an der Technischen Universität Istanbul (İTÜ) und erlangte 1980 den Titel eines außerordentlichen Professors, gefolgt von dem Titel eines Professors im Jahr 1989.
Zwischen 1975 und 2004 war er in der Abteilung für Geophysikingenieurwesen der Fakultät für Bergbau an der İTÜ tätig und ging 2003 in den Ruhestand. Nach dem Erdbeben von Gölcük im Jahr 1999 führte er wichtige Arbeiten durch, um die Öffentlichkeit für das Thema Erdbeben zu sensibilisieren, und informierte die Gesellschaft durch Fernsehprogramme und Seminare. Ercan hat 17 Bücher veröffentlicht, 380 wissenschaftliche Arbeiten geschrieben und 850 Forschungsdesigns angestoßen.
Heute bekleidet Ercan das Amt des Präsidenten der Türkischen Vereinigung für Erdbebenforschung und setzt seine Arbeiten im Bereich der Erdbebenwissenschaften fort.
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