Biografie
Ovid, geboren im Jahr 43 v. Chr. in der Stadt Sulmo der Römischen Republik, verstarb 17 n.
Chr. in der Stadt Konstanza in Rumänien. Mit vollem Namen Publius Ovidius Naso gilt Ovid als einer der wichtigsten Dichter Roms.
Er ist bekannt für seine Gedichte, die sich mit Themen der Liebe und der Mythologie beschäftigen, und zählt zusammen mit Vergil und Horaz zu den drei kanonischen Dichtern der lateinischen Literatur. Seine Ausbildung begann er in Rom bei den berühmten Dichtern Arellius Fuscus und Porcius Latro, während sein Vater eine Karriere im Rechtswesen für ihn vorgesehen hatte. Doch nach dem frühen Tod seines Bruders wandte sich Ovid, entgegen dem Wunsch seines Vaters, der Poesie zu.
In den ersten 25 Jahren seiner literarischen Laufbahn verfasste er erotische Gedichte und schrieb Werke wie 'Amores', 'Heroides' und 'Ars Amatoria'. Ovids bedeutendstes Werk, 'Metamorphosen', erzählt die Verwandlungsgeschichten von Helden der griechischen und römischen Mythologie. Dieses Werk hinterließ einen tiefen Einfluss auf die europäische Literatur des Mittelalters.
Im Jahr 8 n. Chr. wurde Ovid vom römischen Kaiser Augustus ins Exil verbannt, was mit der als anstößig erachteten 'Ars Amatoria' in Verbindung gebracht wird.
Es wird jedoch vermutet, dass diese Strafe auf einen anderen Vorfall zurückzuführen ist. Bis zum Alter von 30 Jahren war Ovid dreimal verheiratet und zweimal geschieden. Er hatte eine Tochter.
Ovid verstarb im Alter von 60 Jahren, und seine Werke inspirierten viele Dichter in späteren Zeiten.