Biografie
Oya Peri, bürgerlich Perihan Kocamaz, wurde 1946 in Istanbul geboren und zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Türkischen Kinos. Im Alter von 21 Jahren begann sie 1967 ihre Karriere in der Filmindustrie. Als eine der unvergessenen Schauspielerinnen der Yeşilçam-Ära wurde sie vor allem durch ihre Rollen als vampirhafte Frauen bekannt.
Oya Peri feierte ihr Debüt im Kino mit dem Film „Ömre Bedel Kız“ im Jahr 1967 und wirkte anschließend in zahlreichen Filmen mit, darunter „Ateşli Çingene“, „Şoför Nebahat“, „Malkoçoğlu Ölüm Fedaileri“, „Ağlayan Melek“, „Kezban Paris'te“ und „Sezercik Yavrum Benim“. In den 1970er Jahren, beeinflusst durch den Boom der erotischen Filme, nahm sie nach dem Film „Dadaş Hasan“ von 1975 eine Auszeit von der Leinwand. Oya Peri war im Laufe ihres Lebens zweimal verheiratet.
Ihre erste Ehe schloss sie mit Sabri Irmak, dem Sohn des ehemaligen Premierministers der Republik Türkei, Sadi Irmak. Nach der Scheidung heiratete sie Arslan Haksın, dessen unerwarteter Tod sie ebenfalls tief betroffen machte. Diese Ereignisse führten 1985 zu einem Suizidversuch, aus dem sie glücklicherweise überlebte, doch sie war anschließend drei Monate ans Bett gefesselt.
Danach zog sie in das Bahçelievler Altenheim in Istanbul ein. In einem Interview mit der Milliyet Zeitung am 19. April 2000 äußerte Oya Peri den Wunsch, zu ihrer Schauspielkarriere zurückzukehren.
Heute lebt sie im Altenheim.