Biografie
Oytun Erbaş wurde am 15. November 1978 in der historischen und schönen Stadt Ödemiş, Izmir, geboren. Als Sohn von Bülent und Nezahat Erbaş begann er seine Reise im Leben.
Seine schulische Laufbahn absolvierte er in Ödemiş, bevor er sich entschloss, an der Ege Universität Medizin zu studieren. 2001 schloss er sein Studium dort ab und konnte stolz auf den zweiten Platz seines Jahrgangs sein. Nach seinem Abschluss begann Oytun als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Fachbereichen Radiologie und Physiologie an der Ege Universität zu arbeiten und spezialisierte sich auf Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der Medikamente.
Sein Interesse an Themen wie Neurowissenschaften, biologische Psychologie, Physiologie und Physiopathologie hat ihn weiter in der akademischen Welt vorangebracht. Oytun Erbaş hat an angesehenen Institutionen wie der Ege Universität, der Gaziosmanpaşa Universität, der Wissenschaftsuniversität, der Universität Istanbul und der Üsküdar Universität als Dozent gearbeitet und vielen Studenten Inspiration gegeben. Durch seine wichtigen Funktionen als Leiter des Zentrums für experimentelle Medizin und Forschung und als Vorsitzender des Fachbereichs Physiologie hat er erheblich zur akademischen Karriere beigetragen. In diesem akademischen Prozess vermittelte er Wissen durch Vorlesungen in Fächern wie Physiopathologie, biologische Psychologie, Neuromarketing, Physiologie und Neurowissenschaften.
Momentan wirkt er als Dozent an der İstanbul Bilim Universität und hat die Position des Forschungs- und Entwicklungskoordinators im Florence Nightingale Krankenhaus in Istanbul inne. Seine internationalen experimentellen Arbeiten haben ihm 2013 den Politzer-Preis im Bereich Hals-Nasen-Ohrenheilkunde eingebracht, und er wurde zudem mit renommierten Auszeichnungen wie dem Jacques Duparc Preis der Europäischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie ausgezeichnet. Darüber hinaus hat er zahlreiche Preise auf nationalen Kongressen gewonnen, darunter den für das beste Projekt und die beste mündliche Präsentation. Über hundert wissenschaftliche Artikel von ihm wurden in internationalen Indizes veröffentlicht, was ihm einen festen Platz in der Wissenschaftswelt gesichert hat. Seine Forschungsinteressen umfassen Themen wie Entzündungen und psychiatrische Zusammenhänge, die Wirkungen von Oxytocin, Mechanismen und Behandlungen von Epilepsie sowie neuroprotektive Medikamentenversuche bei diabetischer Neuropathie und neurodevelopmentale Störungen wie Autismus.
Oytun spricht außerdem fließend Englisch und führt ein Leben als Single. An der İstanbul Bilim Universität übernimmt er die Aufgaben des Redaktionssekretärs und der Herausgeberschaft der Florence Nightingale Journals für Medizin und Transplantation und trägt somit zur wissenschaftlichen Publikationslandschaft bei. Zu seinen bemerkenswerten Werken zählen unter anderem die Bücher "Das schwarze Buch der Psychiatrie" (2017), "Liebe, das Hormon der Leidenschaft" (2018) und "Der kollektive Friedhof populärer Diäten" (2018).