Özen Yula

Regisseur

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Biografie

Özen Yula wurde am 7. September 1965 in Eskişehir geboren und gilt als einer der ersten bekannten Namen, wenn es um einheimische Texte im zeitgenössischen Theater geht. Der Künstler, dessen voller Name Mutlu Özen Yula ist, hat eine Lehrerin als Mutter und einen Offizier als Vater.

Sein Gymnasium begann er mit einem Stipendium an der Gaziantep Anadolu Lisesi und setzte seine Ausbildung an der West Albany High School im Bundesstaat Oregon, USA, fort. Nach seinem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Hacettepe Universität absolvierte er an der Ankara Universität sein Master- und Doktoratsstudium im Bereich Postmodernismus an der Abteilung für Theater. Yulas Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, darunter Englisch, Deutsch, Französisch, Bulgarisch, Finnisch, Polnisch, Japanisch und Russisch, und auf Bühnen in Ländern wie Deutschland, Österreich, England, den Niederlanden, Japan und Ägypten aufgeführt.

2002 vertrat Yula die Türkei bei der Bonn Biennale mit seinem Stück "Ay Tedirginliği". Ein Jahr später feierte das Stück "Yakındoğu'da Emanet" seine Weltpremiere in Japan. 2004 wurde sein Stück "Gayri Resmi Hürrem" in Bulgarien als Lesetheater präsentiert, und 2005 wurde es von der Berliner Theatergruppe auf die Bühne gebracht.

Im Jahr 2006 nahm Yula am Projekt "Orient Express" teil und inszenierte in der Saison 2007-2008 das Stück "Gözü Kara Alaturka" am Bakırköy Stadtteater. Der Künstler hat zahlreiche Auszeichnungen gewonnen; 2017 wurde er bei den İsmet Küntay Theaterpreisen als "Bester Regisseur" ausgezeichnet. Yula hat viele bedeutende Werke im Theater geschaffen und als Regisseur gearbeitet.