Biografie
Pablo Larraín wurde am 19. August 1976 in der chilenischen Hauptstadt Santiago geboren. Sein vollständiger Name lautet Pablo Larraín Matte, und er ist als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor bekannt.
Nach Abschluss seines Studiums an der Universidad de Artes, Ciencias y Comunicación in Santiago trat er 2005 mit seinem ersten Langfilm „Fuga“ in die Filmwelt ein. Dieser Film erregte Aufmerksamkeit, indem er auf internationalen Filmfestivals zahlreiche Auszeichnungen gewann. Im Jahr 2008 feierte er mit dem Film „Tony Manero“ seine Premiere beim Festival de Cannes, wo der Film für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.
Larraín erzielte 2012 mit dem Film „No“ einen großen Erfolg, der ebenfalls beim Festival de Cannes mit dem Preis für die Beste Regie im Bereich Kunstkino ausgezeichnet wurde. Zu seinen weiteren bedeutenden Werken zählen die Filme „Neruda“ (2016), „Jackie“ (2016) und „Spencer“ (2021). 2013 wurde er als Juror beim Internationalen Filmfestival von Venedig tätig.
In dem 2023 begonnenen Film „Maria“ widmet sich Larraín dem Leben der Sopranistin Maria Callas. In seinem Privatleben heiratete er 2008 die Schauspielerin Antonia Zegers, von der er sich 2014 scheiden ließ. Er hat zwei Kinder.
Während seiner Filmkarriere hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten und sich als international anerkannter Regisseur etabliert.