Biografie
Paul Auster wurde am 3. Februar 1947 in New Jersey, USA, geboren und gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der zeitgenössischen amerikanischen Literatur. Seine Werke wurden in 20 Sprachen übersetzt, wobei insbesondere sein Roman „Die New York-Trilogie“ in Europa große Resonanz fand.
Auster hat eine vielseitige Karriere als Schriftsteller, Drehbuchautor, Dichter und Regisseur vorzuweisen. Seine Kindheit verbrachte er in den Vororten South Orange und Maplewood. Durch seinen Onkel Allen Mandelbaum entdeckte Auster früh die Literatur und begann in jungen Jahren Gedichte zu schreiben.
Nach dem Abschluss seiner Schulbildung in Maplewood bereiste er zahlreiche europäische Länder; seine Bewunderung für James Joyce führte ihn nach Dublin. Er setzte sein Studium an der Columbia University fort, brach dies jedoch aufgrund der Langeweile der akademischen Programme ab. Im Jahr 1970 zog er nach Frankreich, wo er bedeutende Werke der französischen Literatur ins Englische übersetzte.
Nach seiner Rückkehr in die USA im Jahr 1974 heiratete er die Schriftstellerin Lydia Davis und begann, literarische Kritik zu verfassen. 1977 wurde sein Sohn Daniel Auster geboren, doch die Ehe endete 1979. 1981 heiratete er die norwegische Schriftstellerin Siri Hustvedt, mit der er eine Tochter namens Sophie Auster bekam.
1986 nahm Auster eine Dozentenposition an der Princeton University an und wurde 1990 mit seinem Roman „The Music of Chance“ für den PEN/Faulkner Award nominiert. 1995 schrieb er das Drehbuch für den Film „Smoke“, in dem er auch seine ersten Regieerfahrungen sammelte. Im Jahr 2006 erhielt er den Prince of Asturias Award und zeigte in seinen Werken auch seine kriegsgegnerische Haltung.
Paul Auster verstarb am 30. April 2024 im Alter von 77 Jahren in New York, USA, an Lungenkrebs.