Biografie
Paul Gauguin ist ein berühmter französischer Maler, der am 7. Juni 1848 in Paris, Frankreich, geboren wurde. Er gilt als einer der Pioniere der postimpressionistischen Bewegung und wird als Gründer des Synthese-Stils angesehen.
Bereits in jungen Jahren begann Gauguin seine künstlerische Laufbahn und trat mit 16 Jahren in die Marine ein, wo er sechs Jahre auf See verbrachte. Als er 1871 nach Hause zurückkehrte, erfuhr er vom Tod seiner Mutter und beschloss, ein geregeltes Leben als Börsenmakler zu führen. Er heiratete die dänische Mette Gad und wurde Vater von fünf Kindern.
Doch aufgrund eines intensiven Berufs- und Familienlebens konnte er dem Malen nicht ausreichend Zeit widmen. 1883 gab er die Bankkarriere endgültig auf, um sich ganz der Malerei zu widmen. Diese Entscheidung führte zu finanziellen Schwierigkeiten in seiner Familie, und seine Frau zog mit den Kindern zu ihrer Familie zurück.
In Paris traf Gauguin auf impressionistische Maler und schuf zahlreiche Werke. 1886 ließ er sich in der Region Pont-Aven in Nordfrankreich nieder, wo er bedeutende Werke schuf. 1887 reiste er nach Panama, erkrankte jedoch und musste nach Frankreich zurückkehren.
1888 arbeitete er mit Vincent Van Gogh zusammen, trennte sich jedoch aufgrund von Streitigkeiten zwischen ihnen. 1891 reiste er nach Tahiti und lebte dort eng mit der primitiven Kunst verbunden. In Tahiti entstanden seine bekanntesten Werke, und 1903 verstarb er an den Folgen der Syphilis.
Gauguin wird als ein Künstler angesehen, der die Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst hat.