Biografie
Pedro Sanchez wurde am 29. Februar 1972 in der spanischen Hauptstadt Madrid geboren. Als Kind einer wohlhabenden Familie wuchs Sanchez auf und begann seine schulische Laufbahn am Colegio Santa Cristina, gefolgt von einem Studium am Instituto Ramiro de Maeztu.
Nach dem Abschluss der Camilo José Cela Universität im Jahr 1990 trat er 1993 der Spanien Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) bei und legte damit den Grundstein für seine politische Karriere. Zunächst arbeitete er nach seinem Abschluss in einer Unternehmensberatung in New York, bevor er als Assistent im Europäischen Parlament in Brüssel tätig wurde. Im Jahr 2004 wurde Sanchez in den Stadtrat von Madrid gewählt und übernahm damit eine aktive Rolle in der lokalen Politik. 2009 trat er in den spanischen Kongress ein.
Als er 2014 zum Generalsekretär der PSOE gewählt wurde, führte er die Partei bei den Wahlen 2015 und 2016. Aufgrund interner Konflikte sah er sich jedoch gezwungen, 2016 von seinem Amt zurückzutreten. Im Jahr 2018 wurde er nach einem Misstrauensvotum als neuer Ministerpräsident Spaniens eingesetzt. Bei den allgemeinen Wahlen 2019 konnte er der PSOE zu 38 Sitzen verhelfen und erzielte damit bedeutende politische Erfolge.
2020 bildete die von ihm gegründete Koalitionsregierung mit Unidas Podemos die erste nationale Koalitionsregierung seit der Rückkehr Spaniens zur Demokratie im Jahr 1977. Seit 2017 bekleidet Sanchez weiterhin das Amt des Generalsekretärs der PSOE und hat sich auch auf internationaler Ebene profiliert, wobei er fließend Englisch und Französisch spricht. 2006 heiratete er Begoña Gómez, mit der er zwei Kinder hat.