Peter Handke

Schriftsteller

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Biografie

Peter Handke wurde am 6. Dezember 1942 in der Stadt Griffen im Bundesland Kärnten, Österreich, geboren. Handke, der nach dem Zweiten Weltkrieg als einer der bedeutendsten Vertreter der experimentellen Literatur gilt, erhielt 2019 den Nobelpreis für Literatur.

Seine literarische Karriere begann er in jungen Jahren und trat während seines Studiums einer Literaturgemeinschaft namens Forum Stadtpark bei. Nach dem Abbruch seines Studiums zog er in die USA, wo er mit literarischen Kritiken auf sich aufmerksam machte. Nach seiner Rückkehr nach Europa lebte er in Deutschland und Paris.

Mit seinem ersten, 1968 uraufgeführten Stück 'Kaspar' wurde er zu einem der wichtigen Schriftsteller der Nachkriegsgeneration. In seinen Werken thematisiert Handke häufig die Künstlichkeit der Sprache und die Unzulänglichkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen. In seinem Konzept des Theaters vertritt er die Auffassung, dass Realität im Theater nicht geschaffen werden kann, und plädiert für eine Theaterform, die direkt an das Publikum appelliert.

Der Autor, der 1971 nach dem Suizid seiner Mutter erschüttert war, verarbeitete diesen Schmerz in seinem Roman 'Wunschloses Unglück'. Seine Werke haben es auf die Bestsellerlisten weltweit geschafft. Handke hat mehr als 80 Werke verfasst, darunter Romane, Gedichte, Erzählungen, Theaterstücke und Essays.

1987 schrieb er das Drehbuch für den Film 'Der Himmel über Berlin' von Wim Wenders. Nach einer Reise nach Serbien im Jahr 1995 geriet er in die Schusslinie der Kritik. Er lebt in der österreichischen Stadt Salzburg.