Biografie
Philippe Soupault wurde am 2. August 1897 in Chaville, Frankreich, geboren. Nach seiner Schulzeit am Lycée Concordet wechselte er zur Jurastudium.
Im Ersten Weltkrieg diente er als Artillerist. 1919 gründete er zusammen mit Louis Aragon und André Breton die Zeitschrift 'Litterature'. Soupault, der seine literarische Karriere mit Essays und Kritiken begann, interessierte sich auch für das Schreiben von Romanen und für den Journalismus.
Er bereiste viele Länder und erlebte verschiedene Kulturen. Während seiner Tätigkeit als Journalist in Tunesien wurde er während des Zweiten Weltkriegs von der von den Nazis unterstützten Vichy-Regierung verhaftet und verbrachte sechs Monate im Gefängnis. Nach seiner Befreiung ging er in die USA, kehrte jedoch später nach Frankreich zurück.
1972 wurde ihm der große Preis für Poesie der Académie Française verliehen. Philippe Soupault verstarb am 12. März 1990 in Paris im Alter von 93 Jahren.
Zu seinen bedeutenden Werken zählen 'Akvaryum', 'Rüzgâr Gülü', 'Manyetik Alanlar', 'Georgia', 'Londra Bombardımanı Od'ları' und 'Dizeler ve Şiirler'.