Pierre Curie

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Biografie

Pierre Curie wurde am 15. Mai 1859 in Paris, Frankreich, geboren und war ein bekannter französischer Physiker. Am 19.

April 1906 verlor er bei einem Verkehrsunfall in Paris sein Leben. Der 47-Jährige wird für seine bedeutenden Arbeiten in den Bereichen Magnetismus, Piezoelektrizität und Radioaktivität anerkannt. Besonders bekannt wurde er durch seine Beiträge zur Entdeckung der Strahlung gemeinsam mit seiner Frau Marie Curie, mit der er den Nobelpreis für Physik erhielt.

Im Jahr 1880 definierte er zusammen mit seinem Bruder Jacques Curie das Konzept der Piezoelektrizität und erfand ein Jahr später den Kristalloszillator, der in vielen Bereichen der modernen Wissenschaft Verwendung fand. Im Rahmen seiner Doktorarbeit förderte er die Forschung im Bereich Magnetismus und brachte das nach ihm benannte Curie-Gesetz in die Wissenschaft ein. Am 25.

Juli 1895 heiratete er Marie Curie und aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor, die 1897 und 1904 geboren wurden. Im Jahr 1904 erhielt er den Titel eines Professors an der Sorbonne und wurde noch im selben Jahr in die Académie des Sciences aufgenommen. Pierre Curie wurde 1903 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet, erhielt 1904 die Matteucci-Medaille und 1909 die Elliot Cresson-Medaille.

Während seines Lebens wird er für seine Beiträge zur Wissenschaft erinnert; am 19. April 1906, an einem regnerischen Tag, fiel er beim Überqueren der Straße aufgrund eines Ausrutschens und kam durch eine Kutschfahrt zu Tode.