Pierre Janet

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Biografie

Pierre Janet, am 30. Mai 1859 in Paris, Frankreich, geboren, war ein französischer Psychologe und Neurologe. Sein vollständiger Name lautete Pierre Marie Félix Janet.

Er hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Verbindung zwischen akademischer Psychologie und der klinischen Behandlung von psychischen Erkrankungen in Frankreich und den USA. Janet beteiligte sich aktiv an den Bemühungen, die Psychologie klar von Physiologie und Philosophie abzugrenzen und konzentrierte sich besonders auf Persönlichkeitsstörungen und pathologische Merkmale. Im Jahr 1882 veröffentlichte er einen ungewöhnlichen Fall von Hypnose, der die Aufmerksamkeit des Neurologen Jean Charcot auf sich zog.

Während seiner Doktorarbeit an der Universität Paris erforschte er automatische Verhaltensweisen und brachte das Konzept des Unbewussten in die Psychologie ein, was zu einem Prioritätsstreit zwischen ihm und Sigmund Freud führte. Janet gilt als die erste Person, die Psychasthenie definierte, und er beschrieb erstmals grundlegende Symptome wie Obsessionen, Zwänge und Phobien. 1889 begann er als Leiter des Psychologielabors im Krankenhaus Salpêtrière in Paris zu arbeiten und schloss 1892 seine Doktorarbeit mit dem Titel „L'état mental des hystériques“ ab, woraufhin er zum Arzt wurde.

Ab 1898 hielt er Vorlesungen über Psychologie an der Universität Sorbonne und war von 1902 bis 1936 Professor am Collège de France. Im Jahr 1936 erhielt er einen Ehrendoktortitel von der Harvard University. Pierre Janet verstarb am 24.

Februar 1947 in Paris, Frankreich, im Alter von 88 Jahren.