Pissarro

Maler
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Biografie

Camille Pissarro wurde am 10. Juli 1830 in Charlotte Amalie, auf den Virgin Islands geboren und verstarb am 13. November 1903 im Alter von 73 Jahren in Paris, Frankreich.

Er gilt als einer der Begründer des Impressionismus und ist besonders für seine Landschaftsmalereien bekannt. Bis zu seinem 12. Lebensjahr besuchte Pissarro eine integrierte Schule auf der Insel St.

Thomas, wo er zusammen mit afrokaribischen Kindern aufwuchs und eine Persönlichkeit entwickelte, die frei von rassistischen Vorurteilen war. Um seine Ausbildung voranzutreiben, wurde Pissarro im Alter von 12 Jahren nach Paris geschickt, kehrte jedoch fünf Jahre später zurück. Im Jahr 1852, als sein Vater ihm nicht erlaubte, Maler zu werden, floh er nach Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, und blieb dort zwei Jahre lang bei dem dänischen Maler Fritz Melbye.

Mit 25 Jahren zog Pissarro 1855 nach Paris, um an der École des Beaux-Arts Malerei zu studieren. Jean Baptiste Camille Corot war in den frühen Jahren seiner künstlerischen Laufbahn die prägendste Figur für Pissarro. In den 1860er Jahren begann er, einen eigenen Stil zu entwickeln, und während des Deutsch-Französischen Krieges 1870 floh er nach England.

Als er 1871 zurückkehrte, stellte er fest, dass viele seiner Werke beschädigt waren. In den 1880er Jahren lernte er Paul Signac und Georges Seurat kennen und experimentierte mit pointillistischen Techniken. In den 1890er Jahren malte er Flusslandschaften in Rouen.

Insgesamt schuf Pissarro während seines Lebens 1.600 Gemälde und 200 Drucke. Er heiratete Julie Vellay und bekam mit ihr acht Kinder. Sein ältester Sohn Lucien wurde einer der Anhänger von William Morris.

Die Briefe, die Pissarro an seinen Sohn Lucien schrieb, sind eine wertvolle Quelle, um die Persönlichkeit des Malers besser zu verstehen.