Biografie
Geburtsdatum: 23. September 1930 Sterbedatum: 10. Juni 2004 Alter von Ray Charles beim Tod: 74 Jahre Beruf: Musiker, Sänger, Songwriter Geburtsort: Albany, Georgia, USA Sterbeort: Beverly Hills, Kalifornien, USA Ray Charles war ein amerikanischer Pianist, Musiker und Meister des Rhythm and Blues.
Er wurde am 23. September 1930 in Albany, Georgia, als Sohn von Bailey und Aretha Charles geboren. Sein voller Name lautet Ray Charles Robinson.
Tragischerweise ertrank sein jüngerer Bruder George, als er kopfüber in die Badewanne fiel, und Ray verlor im Alter von sieben Jahren aufgrund einer Glaukom-Erkrankung sein Augenlicht. Dennoch hat er das Sehen nie vollständig verloren. Seine Schulzeit verbrachte er an der Florida School for the Deaf and the Blind, wo er die Blindenschrift und das Spielen von Instrumenten erlernte und somit seine Musikkarriere begann.
Nach dem Schulabschluss begann er als Musiker zu arbeiten und brach mit fünfzehn Jahren seine Ausbildung ab, um professionell tätig zu werden. In den 1940er Jahren erlangte er Bekanntheit als Jazz- und Blues-Pianist. 1951 erzielte er mit „Baby, Let Me Hold Your Hand“ seinen ersten Erfolg in den Top 10.
In den frühen 50er Jahren tourte Charles mit Lowell Fulson, reiste nach New Orleans, um mit Guitar Slim zu arbeiten, und spielte in einer Band für die R&B-Ikone Ruth Brown, wodurch seine Musik zunehmend an Intensität gewann. Zu seinen bekanntesten Liedern zählen „This Little Girl of Mine“, „Drown in My Own Tears“, „Hallelujah I Love Her So“, „Lonely Avenue“ und „The Right Time“, die in der Musikszene großen Eindruck hinterließen und bis heute gerne gehört werden. In den frühen 60er Jahren veröffentlichte er den Song „Unchain My Heart“.
1962 gelangte „I Can’t Stop Loving You“ an die Spitze der Charts. 1954 gründete er eine Rhythm and Blues-Gruppe. 1961 gab er in Frankreich und beim Antibes Festival mit einem großen Orchester sehr erfolgreiche Konzerte.
In der Mitte der 60er Jahre geriet er wegen seiner Drogenabhängigkeit oft in Schwierigkeiten. Mit dem Song „Let’s Go Get Stoned“ wendete er sich den Popmelodien zu und entfernte sich zunehmend von Rock und Soul. Ab Ende der 60er Jahre enttäuschten seine Aufnahmen viele seiner Fans, die sehnlichst auf eine Rückkehr zu seinem früheren Soul-Sound der 1950er und 1960er Jahre warteten.
Doch Ray Charles schuf keine Werke in diesem Stil mehr. Entgegen der Annahme vieler war seine Leidenschaft nicht die Verschmelzung von Popmusik, sondern die Schaffung dauerhafter Stücke, die Jazz und Country miteinander kombinierten. 1987 wurde er bei der Grammy-Nacht mit dem „Lifetime Achievement Award“ ausgezeichnet.
In den 90er Jahren sang er in zahlreichen Werbespots für Diet Pepsi. Ray Charles starb am 10. Juni 2004 in Beverly Hills, Kalifornien, im Alter von 74 Jahren an einer Lebererkrankung.
Im Jahr 2005 wurde sein Leben in dem Film „Ray“ mit Jamie Foxx in der Hauptrolle verfilmt. Alben: 1957 - Ray Charles (oder Hallelujah I Love Her So) 1957 - The Great Ray Charles 1958 - Yes Indeed! 1958 - Soul Brothers (mit Milt Jackson) 1958 - Soul Meeting (mit Milt Jackson) 1959 - Ray Charles at Newport 1959 - What'd I Say 1959 - The Genius of Ray Charles 1960 - Stilling of Ray Charles & Ömerjuan 1960 - The Genius Hits the Road 1960 - Dedicated to You 1961 - Ray Charles and Betty Carter 1961 - Genius+Soul=Jazz 1962 - Modern Sounds in Country and Western Music 1962 - Modern Sounds In Country and Western Music Volume Two 1963 - Ingredients in a Recipe For Soul 1964 - Sweet & Sour Tears 1964 - Have A Smile With Me 1965 - Live in Concert 1965 - Together Again 1966 - Crying Time 1966 - Ray's Moods 1967 - Invites You to Listen 1968 - Portrait of Ray 1968 - I'm All Yours Baby! 1969 - Doing His Thing 1970 - Love Country Style 1970 - My Kind of Jazz 1971 - Volcanic Action of My Soul 1972 - A Message From the People 1972 - Through the Eyes of Love 1972 - Jazz Number II 1974 - Come Live With Me 1975 - Renaissance 1975 - My Kind of Jazz, Part 3 1977 - True to Life 1978 - Love & Peace 1979 - Ain't It So 1980 - Brother Ray Is At It Again 1983 - Wish You Were Here Tonight 1984 - Do I Ever Cross Your Mind 1984 - Friendship 1985 - The Spirit of Christmas 1986 - From the Pages of My Mind 1987 - Live 1988 - Just Between Us 1990 - Would You Believe? 1993 - My World (Ray Charles Album) 1996 - Strong Love Affair