Biografie
René Magritte wurde am 21. November 1898 in der belgischen Stadt Lessines geboren und starb am 15. August 1967 in Brüssel.
Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus und hat es mit seiner Kunst geschafft, den Betrachtern eine andere Perspektive zu bieten. Im Jahr 1915 verließ er das College, um an der Akademie der Schönen Künste in Brüssel zu studieren. 1920 heiratete er Georgette Berger, die er damals kennengelernt hatte, und arbeitete nach seinem Militärdienst eine Zeit lang in einer Tapetenfabrik.
In dieser Zeit hatte er die Gelegenheit, belgische surrealistische Künstler kennenzulernen, und 1925 entstand sein erstes surrealistisches Werk mit dem Titel „Der verlorene Joker“. Ab 1927 wurden seine Werke in der Centaure-Galerie in Brüssel ausgestellt, was ihm die Möglichkeit gab, sich ganz der Malerei zu widmen. Internationale Anerkennung erhielt Magritte 1936 durch eine Ausstellung in New York.
1956 wurde ihm der Guggenheim-Preis für Belgien verliehen, woraufhin er verstärkt Ausstellungen veranstaltete. Kurz vor seinem Tod entwarf er mehrere Skulpturen, die 1968 in Paris ausgestellt wurden. Magritte ist bekannt für bedeutende Werke wie „Die Gedanken des Eremiten“, „Der verlorene Joker“, „Bedrohung durch Angriffe“ und „Beliebtes Panorama“.