Reşit Hanadan

Schriftsteller
Verheiratet

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Biografie

Reşit Hanadan wurde am 21. Februar 1955 in der Stadt Mamuşa, die zur Provinz Prizren im Kosovo gehört, geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der zeitgenössischen türkischen Literatur im Kosovo.

Seine Familie stammt aus der Stadt Tokat in Anatolien aus der osmanischen Zeit. Aufgrund des Drucks des kommunistischen Regimes migrierte seine Familie 1958 aus Jugoslawien nach Türkiye und ließ sich in der Gemeinde Salihli in Manisa nieder. Nach dem Abschluss seiner Grundschule kehrte Hanadan 1969 nach dem Tod seiner Mutter wieder in den Kosovo zurück.

Er setzte seine Ausbildung in Mamuşa fort und beendete die weiterführende Schule in Prizren, bevor er 1976 an die Universität Priština, Fakultät für Philologie, in das Fach Türkische Sprache und Literatur eintrat. Nach seinem Abschluss besuchte er die Jugoslawische Journalistenakademie in Belgrad. 1985 heiratete er Sahibe Hanım und das Paar bekam ein Kind namens İlker.

Aufgrund der inneren Unruhen in Jugoslawien wanderte Hanadan 1998 nach Türkiye aus und arbeitete dort in einer lokalen Zeitung in Bursa. Nach seiner Rückkehr in den Kosovo begann er mit der Unterrichtstätigkeit und war 2009 als Türkischlehrer an der 'Atatürk' Schule in Mamuşa tätig. Sein Interesse an Literatur entwickelte sich bereits in der Kindheit, und in seinen Werken behandelt er gesellschaftliche Probleme, das Phänomen der Migration und zwischenmenschliche Beziehungen.

Hanadan hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und seine Werke wurden ins Serbische und Albanische übersetzt.