Robert Adam

Architekt

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Biografie

Robert Adam wurde am 3. Juli 1728 in Fife, Schottland, geboren und verstarb am 3. März 1792 in London, England.

Er wurde 64 Jahre alt und ist als Architekt und Designer bekannt. Adam schuf einen eigenen Stil, indem er den Palladianischen Stil in eine neue, klassizistische Form verwandelte, die durch Leichtigkeit, Räumlichkeit und Eleganz geprägt ist. Seine Ausbildung begann er 1743 am Edinburgh College, brach jedoch sein Studium ab, um im Büro seines Vaters zu arbeiten.

1754 reiste er nach Europa, um sich im Bereich Architektur weiterzubilden und knüpfte dort ein umfangreiches Netzwerk. In Florenz erhielt er von dem jungen französischen Architekten Charles-Lours Clerisseay wertvolle Kenntnisse über Perspektive und Zeichentechniken. Um die antiken Stile Griechenlands und Roms vor Ort zu studieren, bereiste er mehrere Länder und konzentrierte sich insbesondere zwischen 1755 und 1757 auf alte Monumente in Frankreich, Italien und an der dalmatinischen Küste.

Als er Anfang 1758 nach London zurückkehrte, hatte der in England vorherrschende Palladianische Stil an Bedeutung verloren. Zusammen mit seinem Bruder James entwickelte Adam einen neuen Stil, der durch leicht ausgeführte klassische Architekturelemente und eine freie Dekoration geprägt ist. Sein erstes bedeutendes Werk in London war 1758 die Admiralty Screen.

1761 wurde er zum königlichen Architekten ernannt und baute zahlreiche bedeutende Gebäude und Schlösser. Zu den herausragenden Beispielen des Adam-Bruder-Stils, der sich in den 1770er Jahren entwickelte, zählen die Häuser am St. James's Square für Sir Watkin Williams-Wynn sowie das 'Derby House' am Grosvenor Square für den Grafen von Derby.

Sein 1778 verfasstes Buch 'Architektonische Werke' trug zur Verbreitung des neuen Klassizismus bei, der auf den englischen Wohnungsbau zugeschnitten war. In den 1780er Jahren begann Adams Ruhm allmählich zu schwinden. Eines der bemerkenswertesten äußeren Gestaltungen aus dieser Zeit war das Eingangsfassaden-Design für die Universität Edinburgh im Jahr 1789.

Zu seinen letzten Arbeiten zählen der Fitzroy Square in London (1790) und der Charlotte Square in Edinburgh (1791).