Biografie
Robert Louis Stevenson wurde am 13. November 1850 in Edinburgh, Schottland, geboren und starb am 3. Dezember 1894 im Vailima-Gebiet von Samoa.
Der Schriftsteller, Dichter und Reiseschriftsteller, der im Alter von 44 Jahren verstarb, nimmt einen bedeutenden Platz in der Literaturwelt ein. Seine Werke zählen zu den am häufigsten übersetzten Texten weltweit und haben viele wichtige Autoren beeinflusst. Besonders bekannt ist er durch die Romane „Die Schatzinsel“ und „Der seltsame Fall des Dr.
Jekyll und Mr. Hyde“. Trotz einer Familientradition im Ingenieurwesen entschied sich Stevenson in jungen Jahren für eine Schriftstellerkarriere.
1867 immatrikulierte er sich an der Universität Edinburgh, um Ingenieurwesen zu studieren, setzte jedoch aufgrund seines Interesses an der Literatur seinen Weg in diesem Fach nicht fort. 1873, während eines Besuchs in England, verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, und er wurde nach Menton in Frankreich geschickt. Dort knüpfte er zahlreiche Freundschaften, die seine literarische Laufbahn maßgeblich prägten.
Sein erstes bedeutendes Werk, „Neue Arabische Nächte“, wurde 1882 veröffentlicht, gefolgt von „Die Schatzinsel“ im Jahr 1883 und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ im Jahr 1886.
1880 heiratete er Fanny Vandegrift Osbourne; aus dieser Ehe gingen keine gemeinsamen Kinder hervor, jedoch zog er seine Stiefkinder wie eigene auf. Der Autor verstarb 1894 an den Folgen eines Schlaganfalls und hatte durch seine Werke auch im 20. Jahrhundert einen wesentlichen Einfluss, der zahlreiche Film- und Fernsehadaptationen nach sich zog.