Robert Musil

Schriftsteller

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Biografie

Robert Musil wurde am 6. November 1880 in Klagenfurt, Österreich, geboren und gilt als bedeutender Schriftsteller und Romanautor, der am 15. April 1942 in Genf, Schweiz, verstarb.

Sein vollständiger Name lautet Robert Edler von Musil. Er war das Kind des Ingenieurs Alfred Edler von Musil und der Hermine Bergauer. Musil verbrachte seine Kindheit in Oberösterreich und erhielt seine Ausbildung an Militärschulen, bevor er Maschinenbau an der Technischen Hochschule Brünn studierte, wo er 1901 seinen Abschluss machte.

Im Jahr 1902 begann er mit dem Schreiben und erregte mit seinem ersten Roman „Der junge Tösless“ Aufmerksamkeit. Dieser Roman basiert auf seinen Erfahrungen an einer Militärschule. 1908 erwarb er den Titel Dr.

phil. mit seiner Arbeit über die wissenschaftlichen Doktrinen von Physiker Ernst Mach, wandte sich jedoch von einer akademischen Karriere ab und widmete sich der Schriftstellerei. 1911 veröffentlichte er die Erzählung „Vereinigungen“ und heiratete im selben Jahr Martha Marcovaldi.

Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er an der italienischen Front und setzte nach dem Krieg seine Karriere als Theaterkritiker fort. 1924 veröffentlichte er den Erzählungsband „Drei Frauen“ und begann anschließend mit der Arbeit an seinem Hauptwerk „Der Mann ohne Eigenschaften“. Musil enthüllte in seinen Werken die Masken zeitgenössischer Ideologien und dokumentierte den spirituellen Mangel seiner Zeitgenossen.

1936 erlitt er einen Schlaganfall und verließ nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland sein Heimatland, um sich in Genf niederzulassen. Robert Musil verstarb am 15. April 1942 an den Folgen eines Gehirnschlags.