Biografie
Robert Redford wurde am 18. August 1936 in Santa Monica, Kalifornien, geboren. Der talentierte Künstler, Sohn von Martha und Charles Robert Redford, begann seine schulische Laufbahn an der Van Nuys High School.
Er erhielt ein Baseball-Stipendium an der Universität von Colorado, kämpfte jedoch nach dem Tod seiner Mutter mit einem Alkoholproblem, was zur Streichung seines Stipendiums und zum Abbruch seines Studiums führte. Nach einer Pause arbeitete er ein Jahr lang als Ölarbeiter in Europa und setzte seine Leidenschaft für die Kunst als Maler in Paris fort. Danach absolvierte er eine Ausbildung in Bühnenbild an der Pratt Institute in Brooklyn, um seine Fähigkeiten in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Im Jahr 1959 wagte Redford den ersten Schritt in seine Bühnenkarriere, als er eine kleine Rolle im Broadway-Stück „Tall Story“ übernahm und in die Theaterwelt eintrat.
Neben seinen Theateraufführungen trat er auch in zahlreichen Fernsehserien auf. 1962 gab Redford mit dem Film „War Hunt“ seinen Schauspieldebüt im Kino und feierte 1967 mit „Barefoot in the Park“ einen großen Durchbruch in Hollywood. Seine Darstellung in „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ im Jahr 1969 katapultierte ihn endgültig in den Kreis der Stars. 1980 erlebte Robert Redford mit dem Film „Ordinary People“ seine erste Regieerfahrung.
Dieser Film wurde sowohl von Kritikern als auch von Zuschauern hoch geschätzt und brachte ihm unter anderem einen Oscar für die beste Regie sowie zwei weitere Auszeichnungen ein. In den folgenden Jahren erlangte er durch Projekte wie „The Natural“ (1984) und „Out of Africa“ (1985) eine bedeutende Stellung in der Filmwelt. Mit seiner Rolle in „Indecent Proposal“ im Jahr 1993 zog er erneut die Aufmerksamkeit auf sich.
2002 wurde er mit dem Ehren-Oscar ausgezeichnet. In seinem Privatleben heiratete Redford 1958 Lola Van Wagenen, mit der er vier Kinder bekam. Diese Ehe endete 1985. 2009 schloss er mit Sibylle Szaggars eine zweite Ehe und eröffnete ein neues Kapitel in seinem Leben.
Neben seiner Schauspielkarriere spielte er auch eine wichtige Rolle bei der Gründung des Sundance Instituts und setzt sich weiterhin für die Förderung von Kunst und Kultur ein.
Familie
Beziehungsstatus
Todesumstände
NA