Biografie
Robert Schumann, am 8. Juni 1810 in der deutschen Stadt Zwickau geboren, gilt als ein berühmter Komponist und Musiker. Er wird als einer der Vorreiter der romantischen Bewegung in Deutschland angesehen und begann seine musikalische Karriere schon in jungen Jahren mit Klavierunterricht.
Angeregt durch seinen Vater begann er früh, eigene Kompositionen zu schreiben, erlebte jedoch nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1826 eine schwierige Phase. 1831 ging er auf Wunsch seiner Mutter nach Leipzig, um dort Rechtswissenschaften zu studieren, verbrachte seine Zeit jedoch hauptsächlich mit Musik, Literatur und sozialen Aktivitäten. Durch Klavierunterricht erreichte er ein virtuelles Niveau, verlor jedoch wegen einer Krankheit die Fähigkeit, seine Hände zu benutzen.
Dies führte dazu, dass er sich mehr der Rolle des Komponisten und Kritikers widmete. 1834 gründete er die „Neue Zeitschrift für Musik“ und war zehn Jahre lang Herausgeber. 1837 verliebte er sich in Clara, die Tochter seines Klavierlehrers Friedrich Wieck, und sah sich dabei einigen Schwierigkeiten gegenüber, bevor sie 1840 heirateten.
Robert Schumann komponierte insgesamt 148 Werke, wobei sein bekanntestes „Dichterliebe“ ist. 1854 unternahm er einen Suizidversuch aufgrund seiner psychischen Erkrankung und wurde anschließend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Am 29.
Juli 1856 verstarb er im Alter von 46 Jahren in der Stadt Endenich, Deutschland.