Biografie
Roberto Benigni wurde am 27. Oktober 1952 in der Toskana, Italien, geboren. Der 73-Jährige ist als Schauspieler und Regisseur bekannt.
In den 1970er-Jahren erregte er mit der Fernsehserie 'Televacca' Aufmerksamkeit, insbesondere durch die Episode 'Anthem of The Melting Body', die zu großen Skandalen führte. Diese Kontroversen führten dazu, dass Enrico Berlinguer, der damalige Führer der Italienischen Kommunistischen Partei, Benigni mit einem Verbot belegte. 1977 setzte er seine Filmkarriere fort, indem er die Rolle des Cioni Mario in dem Film 'Berlinguer ti Voglio Bene' übernahm.
Während er 1979 an der Fernsehserie 'Ma Che Cos'è Questo Amore' arbeitete, wirkte er auch in Filmen wie 'Letti Selvaggi', 'La Luna', 'Clair de Femme' und 'Chiedo Asilo' mit. 1983 erlebte er mit dem Film 'Tu Mi Turbi' seine erste Regieerfahrung und heiratete die Schauspielerin Nicoletta Braschi, mit der er während der Dreharbeiten in Kontakt gekommen war. Ab 1986 arbeitete er mit dem amerikanischen Regisseur Jim Jarmusch zusammen und war in Filmen wie 'Down By Law', 'Night On Earth' und 'Coffee And Cigarettes' zu sehen.
1993 spielte er die Rolle des tollpatschigen Sohnes von Detektiv Clouseau im Film 'Son Of The Pink Panther'. 1989 übernahm er seine erste ernsthafte Rolle in Federico Fellinis 'La Voce Della Luna'. 1997 erlangte er internationale Bekanntheit durch seine Performance in dem Film 'Life is Beautiful', für die er 1998 den Oscar für den besten Hauptdarsteller erhielt.
1999 verkörperte er in 'Asterix And Obelix Take On César' die Figur des Lecius Detritus. Im Jahr 2002 kehrte er mit 'Pinocchio' als Regisseur zurück, doch der Film erhielt gemischte Kritiken. 2005 war er im Film 'The Tiger And The Snow' zu sehen und erregte in demselben Jahr Aufmerksamkeit, als er in einer Nachrichtensendung einen Striptease versuchte.