Robinson Crusoe

Biografie

Robinson Crusoe ist eine von dem berühmten Schriftsteller Daniel Defoe geschaffene Romanfigur. Der 1719 veröffentlichte Roman „Robinson Crusoe“ wird von einigen als der erste englischsprachige Roman angesehen. Robinson ist der jüngste Sohn einer mittelständischen deutschen Familie, die in England lebt.

Trotz der Einwände seines Vaters macht er sich mit dem Traum, die Welt zu bereisen, auf den Weg. Die Geschichte erzählt von Robinsons Schiffbruch, durch den er auf einer einsamen Insel landet, und seinem 24-jährigen Kampf gegen die Einsamkeit. Zunächst lebt er in der Hoffnung auf Rettung, gewöhnt sich jedoch mit der Zeit daran, allein zu sein.

Ein wichtiger Abschnitt der Erzählung ist sein Kampf gegen die wilden Menschen auf der Insel und wie er einen von ihnen rettet und ihn „Freitag“ nennt. Freitag wird zu Robinsons treuem Freund und Helfer. Gemeinsam verbringen die beiden 28 Jahre auf der Insel und schaffen es schließlich, die Insel durch eine Begegnung mit Piraten zu verlassen.

Nach diesen Abenteuern kehrt Robinson in seine Heimat zurück. Der Roman behandelt Themen wie Einsamkeit, den Kampf des Menschen ums Überleben und die Zivilisation, die anderen Gesellschaften gebracht wird. Defoe betont mit diesem Werk, dass harter Arbeit und Entschlossenheit zum Erfolg führen können.

Robinson Crusoe wird als eine Figur dargestellt, die die Kultur der westlichen Gesellschaft verkörpert und über geschickte sowie zivilisierte Eigenschaften verfügt. Das Werk wird auch häufig als Beispiel in den Sozialwissenschaften zitiert. André Malraux lobt Robinson Crusoe im Vergleich zu Don Quijote, während Jean Jacques Rousseau den Roman im Hinblick auf die Erziehung von Kindern empfiehlt.