Roman Polanski

Regisseur

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Biografie

Roman Polanski wurde am 18. August 1933 in Paris, Frankreich, geboren und ist ein polnischstämmiger Regisseur und Drehbuchautor. Seine Karriere im Film begann in Polen, wo er besonders mit seinen provokanten Filmen Aufmerksamkeit erregte.

Polanski hat mit seinem reduzierten filmischen Stil zahlreiche erfolgreiche Filme geschaffen und dabei mehrere Auszeichnungen, darunter den Oscar für die Beste Regie, gewonnen. Nach seinem Abschluss an der Lodzer Staatlichen Filmhochschule im Jahr 1959 realisierte er 1962 mit „Knife in The Water“ seinen ersten eigenen Film, der gleichzeitig der einzige in Polen gedrehte Film von ihm ist und als erster polnischer Film für einen Oscar nominiert wurde. 1965 zog Polanski nach England, um „Repulsion“ zu drehen, gefolgt von weiteren Filmen wie „Cul-de-Sac“ und „The Fearless Vampire Killers“.

1968 wechselte er nach Hollywood und drehte den berühmten Horrorfilm „Rosemary's Baby“, heiratete noch im selben Jahr Sharon Tate. Doch die Ermordung seiner Frau Tate durch eine Gang im Jahr 1969 stellte einen tiefen Einschnitt in Polanskis Leben dar. Nach diesem Vorfall kehrte er nach Europa zurück und inszenierte Filme wie „Macbeth“ und „What?“.

1974 erzielte er mit „Chinatown“ großen Erfolg und gewann zahlreiche Preise. Aufgrund eines kriminalrechtlichen Vorfalls sah er sich 1977 gezwungen, Amerika zu verlassen und ließ sich in Paris nieder. 1979 lenkte er erneut die Aufmerksamkeit auf sich mit „Tess“ und erreichte danach mit „The Pianist“ einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere.

2005 drehte Polanski „Oliver Twist“. Im Laufe seiner Karriere hat er viele bedeutende Filme geschaffen und bleibt ein einflussreicher Regisseur in der Filmwelt.