Biografie
Romy Schneider wurde am 23. September 1938 in der Stadt Berchtesgaden, Deutschland, geboren. Ihr bürgerlicher Name war Rosemarie Magdalena Albach-Retty.
Sie kam als Tochter eines Theater- und Filmschauspielers sowie einer berühmten Filmschauspielerin der 1930er Jahre zur Welt. Nach der Scheidung ihrer Eltern im Jahr 1945 verbrachte Romy die ersten vierzehn Jahre ihres Lebens in Internaten und bei ihrer Großmutter. Nur kurze Zeit nach ihren ersten Erfahrungen vor der Kamera, die sie 1953 sammelte, brach sie die Schule ab und begann ihre Filmkarriere.
Unter der Leitung ihres Stiefvaters Hans Herbert Blatzheim trat Romy ohne jede Schauspielausbildung in 61 Filmen auf. 1953 übernahm sie ihre erste Rolle im Film „Weiße Lilien“, den sie zusammen mit ihrer Mutter drehte, und erreichte 1955 mit den Hauptrollen in den „Sissi“-Filmen große Berühmtheit. 1958 lernte sie den französischen Superstar Alain Delon kennen und zog für ihn nach Frankreich.
Nach dem Ende ihrer fünfjährigen Beziehung kehrte Romy nach Berlin zurück und heiratete 1966 den 14 Jahre älteren Regisseur Harry Meyen, aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor. Doch mit der Rückkehr von Alain Delon in ihr Leben nahm Romy ihre Schauspielkarriere wieder auf. Romy Schneider starb am 29.
Mai 1982 in ihrem Pariser Zuhause an einem Herzinfarkt und wurde im Dorf Boissy Sans-Avoir beigesetzt. Auf ihrem Grabstein steht lediglich ihr bürgerlicher Name Rosemarie Albach.