Biografie
Sabahattin Kudret Aksal wurde am 25. März 1920 im Stadtteil Beşiktaş in Istanbul geboren. Als Kind einer Familie, die von Manaster nach Istanbul migrierte, wurde er nach dem Tod seines Vaters, Saadettin Bey, im Jahr 1920 von seiner Tante Sabriye Hanım großgezogen.
Seine Grundschulbildung begann er an der Beşiktaş Şark İdadisi und schloss sie 1931 an der 38. Grundschule ab. Nach seiner Schulzeit arbeitete Aksal von 1943 bis 1948 als Philosophie-Lehrer an verschiedenen Gymnasien in Istanbul.
Im Jahr 1949 trat er in das Arbeitsministerium als Hilfsinspektor ein und hatte anschließend verschiedene Positionen in der Stadtverwaltung von Istanbul inne. 1977 ging er auf eigenen Wunsch in den Ruhestand. Seine literarische Karriere begann Aksal 1938 mit seinem ersten Gedicht, das in der Zeitschrift Varlık veröffentlicht wurde.
In den 1940er Jahren war er Teil der neuen Literaturbewegung und neigte zum Garip-Stil. In seinen Gedichten thematisierte er die Details des Alltags, die Beziehung zwischen Mensch und Natur sowie psychologische Aspekte. Seine Werke „Gazoz Ağacı“ und „Yaralı Hayvan“ erhielten bedeutende Auszeichnungen.
Am 16. Dezember 1943 heiratete Sabahattin Kudret Aksal Munire Butun. Er verstarb am 19.
April 1993 im Alter von 73 Jahren in Istanbul. Sein Grab befindet sich im Karacaahmet-Friedhof in Üsküdar.