Sait Halim Paşa

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Biografie

Sait Halim Paşa wurde am 18. Januar 1863 in Kairo, Ägypten, als osmanischer Staatsmann geboren. Er war der Enkel des ägyptischen Vali Kavalalı Mehmed Ali Paşa und erhielt seine Grund- und Mittelschulausbildung bei Privatlehrern, wo er Arabisch, Persisch, Englisch und Französisch lernte.

Nach dem Abschluss seines Studiums der Politikwissenschaften an der Universität Lausanne in der Schweiz kehrte er nach Istanbul zurück und trat in den Dienst des Osmanischen Reiches ein. Während der Regierungszeit von Sultan Abdülhamit II. spielte er eine aktive Rolle in der Jungtürkischen Bewegung und kehrte 1908 nach Istanbul zurück, als die II.

Meşrutiyet ausgerufen wurde. Von 1913 bis 1917 war er der 279. Großvizier des Osmanischen Reiches und hatte in dieser Zeit auch das Amt des Außenministers inne.

Während des Ersten Weltkriegs geriet das Osmanische Reich durch die Verletzung seiner Neutralität in den Krieg. Im Jahr 1919 wurde Sait Halim Paşa nach Malta ins Exil geschickt und starb 1921 in Rom durch ein Attentat. Zu seinen Werken zählen das Buch „Buhranlarımız“ und andere bedeutende Schriften.

Zudem zeigte er Interesse an Musik und organisierte mit seiner Familie musikalische Veranstaltungen. Das Sait Halim Paşa Yalı ist sowohl historisch als auch kulturell ein bedeutsamer Ort.