Biografie
Salih Güney wurde am 1. Januar 1945 in Adana geboren. Seine Familie hat tscherkessische Wurzeln, und sein Vater arbeitete als Beamter.
Aufgrund dessen wechselte die Familie während seiner Kindheit häufig den Wohnort. Nach dem Abschluss der Mittelschule in Bursa trat er 1959 in die Schauspielabteilung des Staatskonservatoriums in Ankara ein und schloss dort sein Studium ab. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er 1960 mit dem Stück „Tarla Kuşu“.
Salih Güney entwickelte sich zu einer bedeutenden Persönlichkeit im Bereich Theater und Film. Im Jahr 1965 erlangte er mit dem Film „Yasak Sokaklar“ Bekanntheit und zog mit seiner Leistung in diesem Film die Aufmerksamkeit auf sich. 1972 übernahm er in dem langjährigen Dormen Theater wichtige Rollen.
1975 leistete er seinen Militärdienst bei der Gendarmerie und begann anschließend, im Handel tätig zu werden. Salih Güney gehörte zu den Schauspielern, die in den ersten Filmen vieler bekannter Filmstars mitwirken und wurde zu einer der wichtigen Figuren des türkischen Kinos. 1976 spielte er in der Serie „Aşk-ı Memnu“ mit, was ihm zu einem großen Durchbruch verhalf.
Nach seiner Rückkehr nach Griechenland im Jahr 1996 ließ er sich in Istanbul nieder und zog später nach Yalova und Bodrum. Während seiner Karriere hat Salih Güney in über 100 Filmen mitgewirkt und zahlreiche Preise gewonnen. Zu seinen Ehen zählen die Theaterkünstlerin Zeynep Tedü, İpek Eken und eine amerikanische Frau.
Darüber hinaus ist Salih Güney für sein Interesse an Museen und Archäologie bekannt und führt Kampagnen zur Rückführung von ausländischen Kunstwerken in die Türkei durch.