Biografie
Salih Mirzabeyoğlu wurde am 10. Mai 1950 in Erzincan geboren. Er stammt ursprünglich aus Bitlis und gehört mütterlicherseits zur Mirzabeyler-Oberschicht in der Provinz Muş.
Seine Abstammung reicht bis zu Halid bin Velid zurück, während seine Familie väterlicherseits aus Bursa stammt. Seine Grundschulausbildung begann er an der Fatih Grundschule in Eskişehir, wo er 1962 seinen Abschluss machte. Danach absolvierte er 1965 die Mehmetçik Mittelschule und schloss 1968 das Atatürk-Gymnasium ab.
Während seiner Schulzeit lernte er Necip Fazıl Kısakürek kennen und trat in den Naqshbandi-Orden ein. In den 1970er Jahren wurde Mirzabeyoğlu als Gründer der islamischen Jugendbewegung Akıncılar bekannt und nahm in dieser Zeit an zahlreichen Konferenzen teil, wobei er eine führende Rolle in den islamischen Bewegungen einnahm. 1975 gründete er die Zeitschrift „Gölge“ und begann, den Nachnamen Mirzabeyoğlu zu verwenden.
1984 gründete er die Organisation İBDA (İslami Büyük Doğu Akıncıları) und veröffentlichte in Verbindung mit dieser Organisation zahlreiche Werke. Im Jahr 1998 wurde er unter dem Vorwurf, Führer der İBDA/C-Organisation zu sein, festgenommen und 2001 zum Tode verurteilt. Nachdem die Todesstrafe abgeschafft wurde, wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.
Nach 16 Jahren im Gefängnis wurde er am 23. Juli 2014 entlassen. Salih Mirzabeyoğlu starb am 7.
Mai 2018 in Yalova im Alter von 68 Jahren an einer Gehirnblutung. Zu seinen bedeutenden Werken zählen Bücher wie „Bütün Fikrin Gerekliliği“, „İdeolocya ve İhtilal“ und „Kültür Davamız“.