Biografie
Sami Ayanoğlu wurde am 21. April 1911 in Istanbul geboren und zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten des türkischen Kinos. Der Künstler, dessen vollständiger Name Mustafa Sami Ayanoğlu ist, machte Karriere in verschiedenen Bereichen wie Schauspiel, Theater, Regie, Drehbuchschreibung und Produzententum.
Sein Vater, Hüseyin Hilmi Efendi, war ein aus der Militärmusik in Harbiye stammender Mülazımsani, während seine Mutter Bedriye Nefise Hanım hieß. Sein Vater fiel während des Ersten Weltkriegs als Musikkorpsleiter im Jemen. Sami Ayanoğlu begann seine schulische Ausbildung in der Grundschule und besuchte die Darüşşafaka Schule.
Nach seinem Abschluss an der von Dârülbedayi eröffneten Berufsschule im Jahr 1930 gab er in demselben Jahr sein Bühnendebüt in dem Stück „Yaşayan Kadavra“. 1933 trat er mit dem Film „Karım Beni Aldatırsa“ von Muhsin Ertuğrul ins Kino ein. Viele Jahre lang war er sowohl als Schauspieler als auch als Synchronregisseur in den Filmen von Muhsin Ertuğrul tätig.
Seine Regiekarriere begann er 1948 mit dem Film „Harmankaya“, insgesamt inszenierte er 22 Filme. Besonders bekannt wurde Ayanoğlu durch seine darstellerischen Leistungen in historischen Rollen, und 1951 übernahm er die Hauptrolle im Film „İstanbul'un Fethi“, der zu den ersten und höchst budgetierten Produktionen der türkischen Filmgeschichte zählt. Sami Ayanoğlu verstarb am 7.
November 1971 in Istanbul im Alter von 60 Jahren.