Şamil Tayyar

Journalist

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Biografie

Şamil Tayyar wurde am 1. März 1965 im Landkreis İslahiye in Gaziantep geboren. Er ist das vierte Kind des Ehepaars Hüseyin und Fidan Tayyar und hat insgesamt acht Geschwister.

Sein Vater arbeitet als Metzger. Nach dem Abschluss der Grundschule, der Mittelschule und der Oberstufe in İslahiye versuchte er, an die Kuleli Militärschule zu gelangen, hatte jedoch keinen Erfolg. Anschließend gewann er ein Stipendium für die Koçaş Agrartechnikschule in Aksaray, erfuhr jedoch, dass Absolventen von Berufsschulen nicht in die Militärakademie aufgenommen werden können, und brach die Schule ab, um nach İslahiye zurückzukehren.

Im Jahr 1985 begann er während seines letzten Studienjahres an der Universität seine journalistische Laufbahn bei der Milliyet-Zeitung, wo er als Polizeigerichts- und als Regierungsreporter tätig war. Insgesamt arbeitete er neun Jahre bei Milliyet, acht Jahre bei Sabah, ein Jahr bei TGRT und ein Jahr bei Yeni Şafak als Kolumnist. Bei den Parlamentswahlen in der Türkei 1999 kandidierte er für die DSP, zog jedoch seine Kandidatur zurück.

Im Jahr 2008 wurde er wegen seines Buches „Operasyon Ergenekon“ festgenommen und zu einer Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt, die später in eine Geldstrafe umgewandelt wurde. 2011 wurde er als Abgeordneter für die AK-Partei aus Gaziantep gewählt und erneut bei den Wahlen 2015 ins Parlament gewählt. Er heiratete am 22.

Dezember 1989 Halide Tayyar und hat mit ihr zwei Kinder, Sera und Bora. Tayyar gilt als wichtige Figur im politischen und medialen Leben der Türkei.

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