Şefik Hüsnü

Arzt

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Biografie

Şefik Hüsnü wurde am 18. April 1887 in einer wohlhabenden Familie in Thessaloniki, Griechenland, geboren. Sein vollständiger Name ist Şefik Hüsnü Deymer, und er ist der Sohn eines der angesehensten Anwälte von Thessaloniki.

Nach dem Abschluss seiner Grund- und Mittelschulausbildung an einer französischen Schule in Thessaloniki setzte er seine Studien an der Fakultät für Naturwissenschaften der Sorbonne sowie an der medizinischen Fakultät fort, wo er sich auf Nerven- und psychische Krankheiten spezialisierte. 1912 erhielt er den Titel des Doktors der Medizin und pflegte in dieser Zeit enge Beziehungen zur Gruppe der Jungtürken. Bevor der Balkankrieg ausbrach, kehrte Hüsnü in die Türkei zurück und eröffnete nach dem Vertrag von Mudros am 30.

Oktober 1918 in Istanbul eine Praxis. 1920 wurde er von der Stadtverwaltung Istanbul mit der Leitung der Inneren Medizin einer großen Klinik betraut, doch aufgrund seiner kommunistischen Aktivitäten wurde er bald aus dieser Position entlassen. Ab 1923 widmete er seine gesamte Energie den Parteiarbeiten und wurde ein professioneller Revolutionär.

Er heiratete die polnische Leokadya Sterniaka, die er in Paris kennengelernt hatte. 1919 war er an der Gründung der Türkiye İşçi ve Çiftçi Sosyalist Fırkası beteiligt und übernahm das Amt des Generalsekretärs dieser Partei. 1925 wurde er zum Generalsekretär der Türkiye Komünist Fırkası gewählt und erweiterte ab 1921 seine marxistischen schriftstellerischen Aktivitäten in der Türkei und im Ausland.

1933 wurde er in Berlin von den Nazis festgenommen und kehrte danach nach Türkiye zurück, um wieder als Arzt zu arbeiten. 1946 gründete er die Türkiye Sosyalist Emekçi ve Köylü Partisi und gehörte zu den führenden Kadern, als die Partei 1947 geschlossen wurde. Am 7.

April 1959 starb er im Exil in Manisa.

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