Selma Lagerlöf

Schriftsteller

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Biografie

Selma Lagerlöf wurde am 20. November 1858 auf dem Bauernhof Mårbacka in der schwedischen Region Värmland geboren. Die Schriftstellerin, mit vollem Namen Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf, war die Tochter von Louise und Erik Gustaf Lagerlöf.

Aufgrund einer Kinderlähmung in ihrer Kindheit blieb sie eine Zeit lang körperlich eingeschränkt und erhielt eine Spezialausbildung zu Hause. Schon früh begann sie mit dem Schreiben von Gedichten und trat 1882 in eine Lehrermädchenschule in Stockholm ein. 1885 begann sie ihre Karriere als Lehrerin, gab diesen Beruf jedoch 1894 auf, nachdem sie ein Stipendium für ihr Buch „Osynliga länkar“ (Unsichtbare Verbindungen) erhalten hatte.

Sie widmete sich dem Schreiben und bereiste verschiedene Länder. Zwischen 1895 und 1906 hielt sie sich unter anderem in Italien, Ägypten, Palästina, Belgien, Deutschland und der Schweiz auf. Der Einfluss des Winters, den sie in Ägypten und Palästina verbrachte, inspirierte sie zu ihrem Roman „Jerusalem“, der sie zur führenden Romanautorin Schwedens machte.

1909 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur und wurde die erste Frau, die diese Auszeichnung erhielt. 1914 wurde sie in die Schwedische Akademie gewählt. Selma Lagerlöf starb am 16.

März 1940 im Alter von 82 Jahren in Mårbacka. Zu ihren bekanntesten Werken zählen „Gösta Berlings Saga“, „Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige“ (Die wunderbare Reise von Nils Holgersson mit den Wildgänsen) und „Jerusalem“. Selma Lagerlöf gilt als eine der talentiertesten zeitgenössischen Kurzgeschichtenschreiberinnen.