Biografie
Semiha Şakir wurde im Frühling 1905 im lebhaften und historischen Stadtteil Laleli in Istanbul geboren. Der frühe Verlust ihres Vaters traf sie schwer, doch sie trat in eine starke Bildungslaufbahn ein und entwickelte sich weiter. Im jungen Alter von 1923 begegnete sie Ibrahim Şakir, einem der führenden Namen der saudischen Geschäftswelt, verliebte sich in ihn und ging zwei Jahre später den nächsten Schritt in ihrer Beziehung.
Diese Verbindung führte sie in die glanzvolle Stadt Beirut im Libanon. Aus dieser Ehe wurden drei Kinder geboren: Ghada, Gazi und Gassan. Leider verstarb ihr Ehemann 1982 in Mekka. Im Laufe ihres Lebens verbrachte Semiha Şakir verschiedene Perioden in Städten wie Beirut, Ägypten, Mekka, Riyad, London und Istanbul.
Sie leistete bemerkenswerte Spenden im Bereich Gesundheit, Bildung und soziale Dienste, baute zahlreiche soziale Einrichtungen und setzte sich dafür ein, dass diese an die entsprechenden Ministerien des Staates gespendet wurden. Ab 1955 trug sie mit großzügigen Beiträgen in ganz Türkei dazu bei, insgesamt 57 Werke in einem Wert von Billionen zu schaffen. Im Jahr 1989 gründete sie die Semiha Şakir Stiftung, um ihre philanthropischen Aktivitäten systematischer zu gestalten und verstärkte damit ihren Beitrag in den Bereichen Bildung und Gesundheit.
Sie betonte stets, dass sie diese Dienste ohne jegliche Werbung, insbesondere für Kinder, Senioren und Kranke, leistete. Semiha Şakir schloss am 93. Lebensjahr im Jahr 1998 in Istanbul ihre Augen für immer. Kurz nach ihrem Tod wurde sie 1999 von Präsident Süleyman Demirel mit der Medaille für besondere Verdienste ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung bleibt ein Zeugnis ihres selbstlosen Engagements im Bereich der Wohltätigkeit. Das Leben von Semiha Şakir dient als inspirierendes Beispiel für ihr Engagement für die Gesellschaft und ihr Verständnis von Nächstenliebe und wird über Generationen hinweg in Erinnerung bleiben.
Familie
Todesumstände
İstanbul