Sergei Parajanov

Regisseur

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Biografie

Sergei Parajanov wurde am 9. Januar 1924 in Tiflis, Georgien, als Kind einer armenischen Familie geboren. Sein ursprünglicher Name war Sarkis Parajanyan.

Seine Karriere im Film begann er an der Moskauer Staatlichen Filmhochschule, wo er eine Ausbildung erhielt. 1945 zog Parajanov nach Moskau, um Ingenieurwissenschaften zu studieren. Doch seine Leidenschaft für das Kino lenkte ihn in die Regie.

1954 drehte er seinen ersten Kurzfilm „Moldova Masalı“ und vollendete dann noch im selben Jahr seinen ersten Langspielfilm „Andrieş“. Im Jahr 1964 erlangte er internationale Anerkennung mit dem Film „Unutulmuş Ataların Gölgeleri“, der zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Allerdings wurde Parajanov häufig von der sowjetischen Regierung unter Druck gesetzt.

1973 wurde er wegen homosexueller Aktivitäten verhaftet und zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt. Auch nach seiner Freilassung im Jahr 1978 wurde er vom Kino ferngehalten. Am 20.

Juli 1990 verstarb Parajanov in Jerevan, Armenien, im Alter von 66 Jahren an Lungenkrebs. Während seiner filmischen Laufbahn hinterließ er viele bedeutende Werke, besonders bekannt sind seine Filme „Sayat Nova“ und „Shadow of Forgotten Ancestors“. 1999 wurde Parajanov auf einer Briefmarke in Armenien und der Ukraine abgebildet.