Sevda Karababa

Biografie

Sevda Karababa wurde 1975 in Istanbul geboren. Nach dem Abschluss der Grundschule setzte sie ihre Ausbildung an einem Konservatorium während der Mittel- und Oberschule fort. Sie wechselte in die Abteilung für Musiktheorie und setzte ihre schulische Laufbahn fort.

Während ihrer Schulzeit spielte sie Kabak kemane und gewann einen Platz am Konservatorium für westliche Musik, wo sie drei Jahre lang studierte. Sie machte gleichzeitig ihren Abschluss an der Universität Istanbul für westliche Musik und am Konservatorium für türkische Musik der Technischen Universität Istanbul. Während ihrer Ausbildung lernte sie verschiedene Instrumente wie Kabak kemane, Viola, Flöte und Gitarre. Heute spielt sie Viola in der Musiktheorie und setzt ihre Studien im Bereich Sound Engineering fort.

Sevda Karababa arbeitete als Vokalistin mit Künstlern wie Nilüfer zusammen und hat auch mit berühmten Namen wie Sezen Aksu, Nükhet Duru, Demet Sağıroğlu und Burak Kut als Backgroundsängerin gearbeitet. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie ihr Debütalbum 'Sevdalım' bei Tempa & Foneks, nach dem sie für eine lange Zeit aus der Musikszene verschwand. 2008 brachte sie ihr Album 'Hislerimin Talebesiyim' heraus, das vor allem mit dem Lied 'İçime İşlerken' große Anerkennung fand.

Das Musikvideo zu diesem Song fiel durch mutige Kleidungsentscheidungen auf. Sevda Karababa erklärte, dass sie Schwimmerin, Taucherin und Sportlerin sei, weshalb sie nicht zögerte, ihren Körper in den Clips zu präsentieren. Ihr Lied 'Annem' wurde in der Fernsehserie 'Doktor' gespielt.

Seit geraumer Zeit führt Sevda ein zurückgezogenes Leben ohne die Musikszene und äußerte in einem Interview, dass sie andere Orte sehen möchte, bevor sie älter wird. Mit dem Geld, das sie durch Werbejingles, Bararbeit und ihre Tätigkeit als Tauchlehrerin verdiente, reiste sie in die USA und trat der Miami Ad School bei. Kurz darauf heiratete sie einen Amerikaner namens Graham, und diese Ehe dauerte drei Jahre.

Später heiratete sie den Colorist und Regisseur Andreas Brückl.