Şeyh Şamil

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Biografie

Scheich Schamil wurde am 26. Juni 1797 in Gimri, Russland, geboren und verstarb am 4. Februar 1891 in Medina, Saudi-Arabien.

Er ist eine bedeutende Persönlichkeit im Nordkaukasus und der dritte Imam von Dagestan und Tschetschenien. Bekannt unter Titeln wie „Kaukasischer Adler“ und „Albtraum Russlands“ wird Scheich Schamil für seinen Kampf um die Freiheit des Kaukasus anerkannt. Sein Vater war Muhammed, ein Awarer, und seine Mutter hieß Bahu Mesedu, ebenfalls von Awarischer Abstammung.

Bei seiner Geburt wurde ihm der Name seines Großvaters Ali gegeben, doch aufgrund von Gesundheitsproblemen wurde sein Name in Schamil geändert. Um Wissen zu erlangen, reiste Scheich Schamil nach Irak, wo er von Mevlana Khalid al-Baghdadi religiöse und literarische Lehren erhielt. Nach seiner Rückkehr nach Dagestan im Jahr 1823 schloss er sich der Gazawat-Bewegung unter der Führung von Molla Muhammed an und wurde dessen wichtigster Helfer.

Im Jahr 1834 wurde Scheich Schamil zum Imam gewählt und leistete bis 1859 großen Widerstand gegen die russische Armee. Nach seiner Kapitulation im Jahr 1859 lebte er an verschiedenen Orten in Russland und reiste 1869 nach Istanbul, um die Pilgerfahrt nach Mekka anzutreten. Dort wurde er von Sultan Abdulaziz empfangen und trat seine Pilgerreise an.

Nach der Erfüllung der Hajj-Pflicht verstarb Scheich Schamil am 4. Februar 1871 in Medina. Er war fünfmal verheiratet und hatte insgesamt elf Kinder.

Sein Sohn Gazi Muhammed trat in den Dienst des Osmanischen Reiches. Scheich Schamil hatte sowohl als religiöse als auch als administrative Autorität einen erheblichen Einfluss im Kaukasus und wurde zu einem Symbol des Widerstands gegen die russische Besatzung.