Biografie
Seyhan Karabay wurde am 22. Februar 1946 in Adana geboren und war ein Musiker sowie Schauspieler. Schon in seiner Kindheit begann er sich für Musik zu interessieren, indem er Mandoline und Akkordeon spielte.
Er ist der Neffe des Sportreporters Ümit Aktan. In den Jahren 1968 bis 1970 spielte er Bassgitarre in der Rockband 'Apaşlar' zusammen mit Cem Karaca. 1968 trat Karabay der Band bei und erzielte großen Erfolg mit der Veröffentlichung der Schallplatte 'Resimdeki Gözyaşları', die in Deutschland aufgenommen wurde und von Mehmet Soyarslan komponiert ist.
Die Band nahm 1969 an einem Musikfestival in Köln teil, erhielt viel Lob und kehrte mit neuen Musikinstrumenten nach Türkei zurück. Allerdings wurde die Gruppe 1970 aufgelöst. 1970 unterstützte Seyhan Karabay Cem Karaca bei der Gründung der Musikgruppe Kardaşlar, verließ jedoch die Gruppe 1972.
Mit Kardaşlar realisierte er zahlreiche erfolgreiche Projekte und spielte 1974 die Hauptrolle im Film 'Gerçek'. 1977 gründete er zusammen mit Seyyal Taner und Sedat Avcı die Gruppe '25. Saat'.
1983 ließ sich Karabay in Bodrum nieder, wo er Bootsvermietung, Immobiliengeschäfte und das Kapitänswesen betrieb. Seyhan Karabay verstarb am 17. April 2020 in Bodrum im Alter von 74 Jahren.