Simone de Beauvoir

Schriftsteller

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Biografie

Simone de Beauvoir wurde am 9. Januar 1908 in Paris, Frankreich geboren. Die Schriftstellerin, deren vollständiger Name Simone Lucie-Ernestine-Marie-Bertrand de Beauvoir lautet, verstarb am 14.

April 1986 im Alter von 78 Jahren ebenfalls in Paris. Ihr Vater, Georges Bertrand de Beauvoir, war Jurist, während ihre Mutter, Françoise de Beauvoir, die Tochter eines wohlhabenden Bankiers war. Nach ihrer Ausbildung in Mathematik am katholischen Institut und im Fach der modernen Sprachen am Institut Sainte Marie studierte sie Philosophie an der Sorbonne und schloss 1929 ihr Studium ab.

Im gleichen Jahr immatrikulierte sie sich an der École Normale Supérieure, wo sie Jean-Paul Sartre kennenlernte. Als die jüngste Studentin, die das Aggregat in Philosophie bestand, erregte sie Aufsehen. Nach ihrem Abschluss begann sie als die jüngste Frauenphilosophieprofessorin Frankreichs zu lehren.

Ihr Werk 'Das Gastmädchen', das 1943 erschien, markiert den Beginn ihrer schriftstellerischen Karriere. Das 1949 veröffentlichte Buch 'Das andere Geschlecht' gilt als eines der Grundpfeiler des modernen Feminismus, in dem sie die Rolle der Frauen in der Gesellschaft und die Geschlechterungleichheit thematisiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete sie als Redakteurin für die Zeitung Modern Times und stellte zeitlebens ihre Freiheit nie in Frage.

Simone de Beauvoir lebte in offenen Beziehungen, was auch ihre Beziehung zu Jean-Paul Sartre widerspiegelt. Zudem spielte ihre leidenschaftliche Liebe zu Nelson Algren eine bedeutende Rolle in ihrem Leben. 1981 schrieb sie 'Der Abschiedszeremonie', in dem sie die letzten Jahre von Sartre thematisierte, und 1990 wurden ihre Tagebücher sowie die Briefe an Sartre veröffentlicht.

Nach ihrem Tod wurde sie auf dem Cimetière du Montparnasse in Paris beigesetzt.