Biografie
Sinan Oğan wurde am 1. September 1967 in der Gemeinde Melekli in Iğdır als Kind einer aserbaidschanischen Familie geboren. Seine Ausbildung begann er an der Marmara Universität, Fakultät für Wirtschaft und Verwaltungswissenschaften, wo er einen Masterabschluss erwarb.
Anschließend schloss er sein Doktoratsstudium an der Moskauer Staatlichen Universität für Internationale Beziehungen ab. Sinan Oğan spricht fließend Russisch und hat ein hohes Niveau in akademischem Englisch. Seine Karriere startete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Türkischen Forschungsinstitut der Marmara Universität.
Danach wurde er Dozent und stellvertretender Dekan an der Aserbaidschanischen Staatlichen Wirtschaftsuniversität. Zudem war er als Vertreter der TİKA in Aserbaidschan tätig. Oğan wurde vom Präsidenten Aserbaidschans mit dem „Staatlichen Orden“ ausgezeichnet.
Zudem leitete er das Russland-Ukraine-Forschungsbüro im Eurasischen Zentrum für Strategische Forschung und gründete die TÜRKSAM, deren Vorsitz er übernahm. Er hat drei veröffentlichte Bücher und mehr als 500 Artikel verfasst. Aus verschiedenen Institutionen wie der Milliyet Zeitung, der Marmara Universität und dem Ekoavrasya Verein erhielt er Auszeichnungen.
Im Jahr 2010 zählte er zu den bekanntesten Persönlichkeiten, die in der Türkei häufig im Fernsehen zu sehen waren. Bei den Parlamentswahlen 2011 wurde er für die Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) als Abgeordneter für Iğdır gewählt. Er ist Mitglied der Interparlamentarischen Freundschaftsgruppen Türkei-Albanien und Türkei-Niger sowie Generalsekretär der Interparlamentarischen Freundschaftsgruppe Türkei-Aserbaidschan.
Am 26. August 2015 wurde er aus der MHP ausgeschlossen, gewann jedoch einen Rechtsstreit und kehrte am 2. November 2015 zur Partei zurück.
Am 10. März 2017 wurde er erneut ausgeschlossen. Bei den Präsidentschaftswahlen in der Türkei 2023 wurde er von der ATA-Allianz als Präsidentschaftskandidat nominiert.
Beziehungsstatus
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