Biografie
Sinéad O'Connor wurde am 8. Dezember 1966 in Dublin, Irland, geboren und verstarb am 26. Juli 2023 im Alter von 57 Jahren in London, England.
Die Künstlerin, die mit vollem Namen Sinéad Marie Bernadette O'Connor heißt, begann ihre Musikkarriere Mitte der 1980er Jahre und erlangte mit der Single „Nothing Compares 2 U“ weltweite Bekanntheit. O'Connor gilt mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrem mutigen Auftreten als eine der einflussreichsten Künstlerinnen in der Musikgeschichte. Während ihrer Ausbildung erlebte sie Instabilität, jedoch hatten die Kurse im Grianan Education Centre einen tiefgreifenden Einfluss auf ihre künstlerische Laufbahn.
1984 gründete sie ihre erste Band und trat erstmals live auf, bevor sie 1987 mit ihrem Debütalbum „The Lion And The Cobra“ einen bedeutenden Durchbruch erzielte. Mit ihrem zweiten Album „I Do Not Want What I Haven't Got“ gewann sie internationale Anerkennung und wurde für einen Grammy nominiert, den sie jedoch boykottierte. Neben ihrer Musikkarriere ist O'Connor auch für ihre protestierenden Haltungen und Skandale bekannt geworden.
Insbesondere ihre Weigerung, die amerikanische Nationalhymne 1990 zu singen und das Zerreißen eines Bildes von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1992 sorgten für Aufsehen. In ihrem persönlichen Leben war sie viermal verheiratet und hatte drei Kinder.
Im Jahr 2018 erklärte sie ihren Übertritt zum Islam und änderte ihren Namen in Shuhada Davitt. Der Suizid ihres 17-jährigen Sohnes Shane O'Connor im Jahr 2022 belastete sie tief und führte zu psychischen Problemen. Letztlich hinterließ die 2023 verstorbene Künstlerin einen bleibenden Eindruck in der Musikszene.