Soren Kierkegaard

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Biografie

Søren Kierkegaard wurde am 5. Mai 1813 in Kopenhagen, Dänemark, in eine wohlhabende Familie geboren. Der Philosoph, Theologe und Schriftsteller, dessen vollständiger Name Søren Aabye Kierkegaard ist, verbrachte einen Großteil seines Lebens mit Schreiben und langen Spaziergängen in Kopenhagen.

Er glaubte, dass die besten Ideen ihm beim Gehen kamen, und trug mit seinen Werken über Angst, Ironie, Glauben und Freiheit wesentlich zur Gedankenwelt bei. Als Sohn eines frommen Vaters erhielt er religiöse Erziehung und wuchs in einer strengen Glaubensatmosphäre auf. Nach seinem Studium der Theologie, Philosophie und Literatur an der Universität Kopenhagen vertrat er die Auffassung, dass das bestehende Christentum korrupt sei und eine Erneuerung des christlichen Glaubens notwendig sei.

Seine Philosophie stellte den Einzelnen in den Mittelpunkt und machte ihn zu einem der ersten Philosophen, die den Begriff der Existenz in modernem Sinne verwendeten. 1837 lernte er die 15-jährige Regina Olsen kennen und verlobte sich 1840 mit ihr, trennte sich jedoch wieder von ihr, nachdem er versprochen hatte, Pastor zu werden, was er nach dem Tod seines Vaters versprach. Diese Trennung hinterließ einen tiefen Eindruck in Kierkegaards Leben und führte ihn in eine produktive Schaffensphase.

Sein 1843 veröffentlichtes Werk 'Furcht und Zittern' bildet einen wesentlichen Teil seines philosophischen Denkens. Am 11. November 1855 starb er im Alter von 42 Jahren in Kopenhagen.

Die genaue Todesursache ist unbekannt. In seinen Schriften verwendete er verschiedene Pseudonyme, um unterschiedliche Denkansätze zu repräsentieren. Durch seinen Fokus auf Liebe und Glauben definierte Kierkegaard die Subjektivität der Menschheit und wurde für viele Denker zur Inspirationsquelle.