Stefan Zweig

Journalist

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Biografie

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien, Österreich, geboren und nahm sich am 22. Februar 1942 in Petropolis, Rio de Janeiro, Brasilien, im Alter von 61 Jahren das Leben.

Als Sohn des wohlhabenden Industriellen Moritz Zweig und Ida Brettauer wuchs Zweig in einem kulturellen Umfeld auf und erhielt von klein auf eine Ausbildung in den Bereichen Kultur und Literatur. Er studierte Philosophie an der Universität Wien und schloss 1904 seine Promotion mit der Dissertation „Die Philosophie von Hippolyte Taine“ ab. Bereits während seiner Schullaufbahn begann er mit dem Schreiben von Gedichten und veröffentlichte 1901 sein Werk „Silberne Drähte“.

Diese Schrift brachte ihm Anerkennung durch historische Miniaturen und biografische Texte ein. 1902 begann er als Journalist bei der Neuen Freien Presse und traf dort auf den Gründer Israels, Theodor Herzl. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete er in einem Kriegshauptquartier in Wien.

Nach dem Krieg ließ er sich in Salzburg nieder, wo er über 20 Jahre lang literarische Werke schuf. 1920 heiratete er Frederike von Winternitz, doch die Ehe wurde 1937 geschieden. 1939 trat er in die Ehe mit Charlotte Altmann ein.

1934 sah er sich gezwungen, sein Heimatland zu verlassen, nachdem die Gestapo seine Villa durchsucht hatte. Während des Zweiten Weltkriegs ließ er sich in Brasilien nieder, wo er bedeutende Werke wie „Eine Schachnovelle“ verfasste. Zweig schrieb Artikel über die geistige Einheit Europas und hielt Vorträge.

Am 22. Februar 1942 nahm er sich aufgrund der Traurigkeit über die Situation in Europa und seiner Enttäuschungen im Leben das Leben.