Biografie
Steve McQueen wurde am 24. März 1930 in Beech Grove, Indiana, USA, geboren. Sein vollständiger Name lautete Terrence Steven McQueen.
Sein Vater, William Terence McQueen, verließ die Familie kurz nach seiner Geburt. Seine Mutter, Julia Ann, ließ ihn, als er sechs Monate alt war, bei seinem Onkel in Missouri zurück. McQueen besuchte kaum eine Schule.
Mit 12 Jahren holte ihn seine Mutter nach Los Angeles. Bereits mit 13 Jahren kam er in Berührung mit Alkohol und Autos. Aufgrund der gewalttätigen Haltung seines Stiefvaters wurde er zwei Jahre später von seiner Mutter in eine Erziehungsanstalt in Chino Hills geschickt.
1947, im Alter von 17 Jahren, verließ er die Anstalt und fand seine Mutter auf den Straßen von New York, wo diese als Barkeeperin arbeitete. Anschließend arbeitete er als Öl-Arbeiter in Texas, als Holzfäller in Kanada und als Trainer in einem Zirkus. 1952 begann McQueen, Schauspielunterricht zu nehmen, und 1958 spielte er seine erste Hauptrolle im Horrorfilm „The Blob“.
1959 trat er neben Frank Sinatra in „Never So Few“ auf, und 1960 spielte er in „Die glorreichen Sieben“ zusammen mit Yul Brynner, Robert Vaughn, Charles Bronson und James Coburn. 1963 war er erneut mit Charles Bronson und James Coburn in „Die große Flucht“ zu sehen. 1973 spielte er mit Dustin Hoffman in „Papillon“ und 1974 trat er neben Paul Newman in „Der große Feuerwehr“ auf.
Steve McQueen starb am 7. November 1980 im Alter von 50 Jahren infolge eines Herzinfarkts nach einer Krebsoperation in Ciudad Juarez, Mexiko. Er war bekannt für seinen schlanken, muskulösen Körper, seine blonden Haare, blauen Augen und seine charismatische Ausstrahlung.
McQueen war auch für sein Interesse an Auto- und Motorradrennen bekannt. 1969 hatte er ein Date mit der Schauspielerin Sharon Tate, konnte jedoch aus beruflichen Gründen nicht erscheinen. Zu diesem Zeitpunkt war Sharon Tate bereits von den Anhängern von Charles Manson ermordet worden.