Biografie
Suha Arın ist ein bedeutender Regisseur und Akademiker in der Geschichte des türkischen Dokumentarfilms. Er wurde am 23. Dezember 1942 in Balıkesir geboren.
Sein Bildungsweg begann in Ankara, wo er die Grundschule, die Mittelschule und das Gymnasium absolvierte. 1965 ging er in die USA, um an der Howard University in Washington DC einen Bachelor-Abschluss in „Film- und Fernsehwesen“ zu erlangen. Anschließend promovierte er an der American University im Bereich „Massenkommunikation – Regierung und öffentliche Information“.
Von 1973 bis 1974 arbeitete er als Dozent an der Fakultät für Politikwissenschaften der Universität Ankara und hielt Vorlesungen an zahlreichen Universitäten, darunter der Mimar Sinan Güzel Sanatlar Üniversitesi, der İstanbul Üniversitesi und der Beykent Üniversitesi. Zwischen 1962 und 1964 war Suha Arın als Regisseur und Drehbuchautor im Filmzentrum des Ministeriums für nationale Bildung tätig. Im Jahr 1976 drehte er den Dokumentarfilm „Urartus zwei Jahreszeiten“ und produzierte zahlreiche weitere Dokumentarfilme.
Arın vertritt die These, dass „Dokumentarfilm universelle Botschaften transportieren sollte“ und hat über 30 Werke geschaffen, die die Werte der anatolischen Kultur und der türkischen Gesellschaft thematisieren. 1977 erhielt er für seinen Dokumentarfilm „Zeit in Safranbolu“ den Goldenen Orangenpreis und wurde mit vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. 1980 heiratete er die Schauspielerin Semra Özdamar, von der er sich 1988 scheiden ließ.
Er hat einen Sohn namens Mehmet Ali Arın und eine Tochter namens Ayşe Dilara Arın. Suha Arın verstarb am 1. Februar 2004 nach einer Herzkrankheit.