Biografie
Süheyl Eğriboz wurde am 25. Juni 1927 in Gönen, Balıkesir geboren. In der Theater- und Filmwelt ist er vor allem für seine Rolle als „böser Bube“ bekannt und wurde von den Zuschauern mit dem Spitznamen „Sütçü“ gerufen.
Nach seiner schulischen Ausbildung am İstanbul Pertevniyal Lisesi trat er auf der Bühne von Muammer Karaca und im Ses Tiyatrosu auf, zog sich jedoch später vom Theater zurück. Zwischen 1946 und 1948 war er als Schwimmer im Yüzme İhtisas aktiv. 1940 gab Eğriboz mit dem Film „Akasya Palas“ sein Debüt in der Filmbranche und wurde für seine Rollen als Bösewicht berühmt, wobei er in über tausend Filmen als Charakterdarsteller zu sehen war.
1952 stand er zusammen mit Ayhan Işık für die Aufnahmen zur Eroberung von Istanbul vor der Kamera. 1979 ging Eğriboz in den Ruhestand und zog zwischen 1978 und 1980 mit der Serie „Sütçü“ erneut die Aufmerksamkeit auf sich. Am 18.
November 2013 erlitt er aufgrund einer Verstopfung in den Blutgefäßen des Gehirns einen Schlaganfall und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Am 10. Januar 2014 verstarb er in dem Krankenhaus, in dem er behandelt wurde.
Eğriboz war seit 1954 verheiratet und hatte einen Sohn namens Yaşar Eğriboz.