Süleyman Nazif

Dichter

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Biografie

Süleyman Nazif wurde am 29. Januar 1870 in Diyarbakır geboren und verstarb am 4. Januar 1927 in Istanbul im Alter von 57 Jahren.

Als Dichter der Servet-i Fünun-Periode gilt Nazif als fortführende Vertretung von Namık Kemal in seiner literarischen Auffassung und seinem Stil. Sein Vater war der Dichter und Historiker Mehmet Sait Paşa, während seine Mutter Ayşe Hanım, die Tochter eines Stammesführers, war. Seine Schulbildung begann 1874 in Maraş und setzte er nach seiner Rückkehr nach Diyarbakır in der Rüşdiye fort.

Als er 1879 nach Mardin zurückkehrte, erhielt er von seinem Vater Unterricht und erlernte Arabisch, Persisch und Französisch. Nazif, ein bedeutender kurdischer Intellektueller der Osmanischen und der Republikanischen Ära, ist der ältere Bruder des Dichters Faik Ali Ozansoy. Nach seiner Rückkehr nach Istanbul im Jahr 1908 begann er, als Journalist zu arbeiten und gründete zusammen mit Ebüzziya Tevfik die neue Zeitung Tasvir-i Efkâr.

Diese Zeitung musste jedoch bald schließen, was zu seiner Anerkennung als Schriftsteller beitrug. Nach seiner Rückkehr nach Istanbul im Jahr 1915 war er in verschiedenen Provinzen wie Basra, Kastamonu, Trabzon, Mosul und Bagdad tätig, jedoch lenkte ihn die Unfähigkeit, diese Ämter erfolgreich zu bearbeiten, zurück in seine Schriftstellerkarriere. Er war bekannt für sein literarisches Schaffen sowohl in der Lyrik als auch in der Prosa und trat nach 1908 insbesondere in der Prosa in Erscheinung.

In seinen Gedichten thematisierte er soziale Anliegen und persönliche Empfindungen. Im Jahr 1922 kehrte er nach dem Erfolg der Nationalen Befreiung nach Istanbul zurück und nahm seine schriftstellerischen Aktivitäten wieder auf. Am 4.

Januar 1927 verstarb er an einer Lungenentzündung.